MONITRAF - Monitoring der Auswirkungen  des Straßenverkehrs im Alpenraum und Entwicklung gemeinsamer Maßnahmen
MONITRAF - Monitoring der Auswirkungen  des Straßenverkehrs im Alpenraum und Entwicklung gemeinsamer Maßnahmen
italiano | français | english
ProjektPartnerVeranstaltungenPressePublikationenLinks
 
Projektgebiet
Gotthard Brenner
Mont-Blanc
Fréjus BRENNER
GOTTHARD
MONT-BLANC
FRÉJUS


Monitoring and Minimisation of Traffic-Induced Noise and Air Pollution Along Major Alpine Transport RoutesAlpine Freight Railway

Hintergrund

Die Alpen sind ein wichtiger Durchzugsraum für Personen und Güter. Seit jeher ist diese Verbindung von zentraler Bedeutung für den Handel mit Gütern zwischen Norden und Süden, sowie für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung innerhalb der Alpen.
Der Straßenverkehr in den Alpen, insbesondere der Gütertransport, wächst stetig. Auch für die Zukunft prognostizieren renommierte Institutionen ein weiteres Wachstum des Güter- als auch des Personenverkehrs.
Entwicklung des alpenquerenden Güterverkehrs
Die negativen Begleiterscheinungen des Verkehrs nahmen und nehmen immer stärker zu. Die durch den Verkehr hervorgerufenen Umweltbelastungen gefährden zunehmend den Lebens-, Wirtschafts-, Erholungs- und Naturraum Alpen. Die ökologischen Rahmenbedingungen im Alpenraum machen diesen zu einer der sensibelsten Regionen Europas.

Die Auswirkungen werden zwar in den betroffenen Regionen seit längerem untersucht und diskutiert. Bislang fehlte jedoch vielfach eine gesamtheitliche Betrachtung und die Ableitung konkreter Schlussfolgerungen für das weitere Vorgehen der Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung.
 

Ziele

Ziel des Projektes ist es, entlang der vier wichtigsten alpenquerenden Transitkorridore Brenner, Fréjus, Gotthard und Mont-Blanc Maßnahmen abzuleiten, die die Lebensqualität im Alpenraum verbessern und die negativen Auswirkungen des Straßenverkehrs vermindern.
Bei der Entwicklung der Maßnahmen wird darauf geachtet, dass sich diese auf alle Regionen positiv auswirken. Probleme dürfen also nicht von einer Verkehrsachse auf eine andere Achse verlagert werden.
MONITRAF endet nicht mit der Entwicklung gemeinsamer Maßnahmenprogramme, sondern will auch deren Umsetzung vorbereiten. Dafür werden beispielsweise relevante Indikatoren zur Messung der verkehrsbedingten Auswirkungen im Alpenraum identifiziert und vergleichende Analysen durchgeführt. Die Zusammenarbeit soll während des Projektes so weit entwickelt werden, dass über die Projektlaufzeit hinaus Kooperationen aufrecht bleiben und die Umsetzung gemeinsam begonnen und weitergeführt wird. Ein einheitliches Auftreten der teilnehmenden Akteure trägt dazu bei, die politischen Einflussmöglichkeiten auf nationaler und europäischer Ebene zu erweitern.

Damit wird eine weitere Absicht des Projektes deutlich: Die Alpenregionen sollen künftig in der Verkehrspolitik „an einem Strang ziehen“ und Verkehrsprobleme gemeinsam lösen.
 

Technische Details

MONITRAF wurde im Juni 2004 in der dritten Ausschreibung für das INTERREG III B Programm Alpenraum eingereicht und im Oktober 2004 von der Verwaltungsbehörde (Amt der Salzburger Landesregierung, Abteilung 15: Wirtschaft, Tourismus, Energie) unter Auflagen und im November 2004 dann endgültig bewilligt.

Das Projekt wird von Seiten der EU mit insgesamt 602.529 € unterstützt. Die Projektlaufzeit erstreckt sich von Januar 2005 bis Juni 2008.

Die Zwischenberichte mit Angaben zum Projektfortschritt werden dem Gemeinsamen Technischen Sekretariat zum 30. Mai 2005, 31. Oktober 2005, 31. Oktober 2006 und 31. Oktober 2007 übermittelt.
 
 
Members login