MONITRAF - Monitoring der Auswirkungen  des Straßenverkehrs im Alpenraum und Entwicklung gemeinsamer Maßnahmen
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Projektgebiet
Gotthard Brenner
Mont-Blanc
Fréjus BRENNER
GOTTHARD
MONT-BLANC
FRÉJUS


Monitoring and Minimisation of Traffic-Induced Noise and Air Pollution Along Major Alpine Transport RoutesAlpine Freight Railway
Abschluss-Konferenz der INTERREG III B Projekte MONITRAF und ALPNAP


Verkehr durch die Alpen


Ansätze und Maßnahmen für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung im Alpenraum


23. - 25. Januar 2008
Innsbruck / Österreich
 

Die INTERREG Projekte MONITRAF und ALPNAP

"Verkehr durch die Alpen" ist eines der aktuellsten und
brisantesten Themen für Bevölkerung, Wissenschaft und Politik im Alpenraum. Seine Bedeutung für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung im und außerhalb des Alpenbogens ist unbestritten. Zugleich haben seine negativen Auswirkungen bereits ein kritisches Maß erreicht. Immer häufiger werden die zulässigen Grenzwerte bei Luftschadstoffen überschritten, stark erhöhter Dauerlärmpegel und negative Effekte auf Gesundheit und Lebensqualität der Bevölkerung sowie auf Wirtschaft und Tourismus sind weitere Folgen des Verkehrs.

Mit dieser Thematik beschäftigen sich seit dem Jahr 2005 die
beiden INTERREG III B Alpenraum Projekte MONITRAF und ALPNAP. ALPNAP bildet ein alpenweites Netzwerk von Experten für Luft, Lärm, Klima und Gesundheit. Die Forschungsergebnisse fließen direkt in das umsetzungsorientierte Projekt MONITRAF ein, in dem sieben regionale Verwaltungen des Alpenraumes mögliche Handlungsansätze für eine nachhaltigere Gestaltung des Verkehrs entlang der Transitkorridore erarbeiten.

Die Konferenz

Die Konferenz stellt Rahmenbedingungen, Entwicklungen, Auswirkungen und Handlungsansätze im alpenquerenden Güterverkehr vor. Im Mittelpunkt stehen dabei die Ergebnisse der Forschungsprojekte MONITRAF und ALPNAP.

Der kontinuierlich wachsende Güterverkehr mit seinen negativen Folgen zählt zu den größten politischen Herausforderungen der Alpenländer. Um das Problem zu mildern bzw. in nachhaltige Bahnen zu lenken ist eine länderübergreifende Vorgehensweise notwendig, an der sich insbesondere auch die einzelnen Alpenregionen beteiligen. An der Konferenz werden neue Erkenntnisse vorgestellt und gemeinsam erarbeitete Maßnahmen zur nachhaltigen Reduzierung der Verkehrsbe-
lastungen diskutiert. Das abgestimmte Maßnahmenpaket wird an der Konferenz von den verantwortlichen politischen Vertretern der einzelnen Regionen beschlossen.

Ein weiterer Fokus der Konferenz liegt auf den Wechselwirkungen zwischen Klima, Luftqualität, Lärm und Gesundheit.
Aktuelle Methoden zur Erfassung der Umweltbelastungen und die künftige Nutzung dieser Methoden zur Verkehrslenkung und Reduktion von Belastungen werden diskutiert.
 
 
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